Rudern bei Nacht ist "unheimlich schön"!

Pünktlich zum Beginn der Fahrt strahlte die Sonne. Die Jugendlichen vom Ruder-Club Holzminden hatten mit ihrer Saisonabschlussfahrt wieder einmal richtig Glück gehabt.
Doch rudern bei Sonnenschein war gar nicht das, was die jungen Sportler am ersten Tag erleben wollten.
Als sie am späten Freitagnachmittag an der Weserpromenade in Beverungen ihre Boote vom Anhänger luden, sorgte das rege Treiben bei einigen Passanten für Verwunderung. "Wie wollt ihr das denn heute noch bis nach Holzminden schaffen?" war eine der Fragen, die gestellt wurden. Die Frage war berechtigt, denn bei Tageslicht war Holzminden kaum noch zu erreichen. Doch genau das war das Ziel. Es sollte nämlich eine Nachtfahrt werden! Anfangs jedoch genossen tatsächlich noch einmal alle Bootsbesatzungen die Abendsonne. An Rudern war auch für die Motiviertesten nicht zu denken. Man nutzte gemütlich die Strömung und trieb dem Zwischenziel Lüchtringen entgegen, wo die Boote rechtzeitig zum Einbruch der Dämmerung anlegten. "Auf zum Schnitzelessen!" hieß es dort. Nachdem alle satt waren, konnte das Abendteuer losgehen. Draußen war es mittlerweile stockfinster. Mithilfe von Taschenlampen suchten die Jugendlichen ihre Boote und ließen sie zu Wasser. Auf dem Steuerplatz saßen nun die erfahrenen Ruderer, die auf ihrer Haustrainingsstrecke jede Kurve und jede Buhne auswendig kennen. In einer Kolonne fuhren die Boote Richtung Holzminden. Im großen Weserbogen war es besonders dunkel. Das Ufer und die anderen Boote waren nur noch als Schatten erkennbar.
Sicher und unter lautem Gesang erreichten die Ruderer ihr Tagesziel Holzminden und meisterten auch die letzte Hürde, das Anlegen am unbeleuchteten Bootssteg problemlos. "Das war toll! Aber auch ein bisschen unheimlich." lautete das Fazit vor allem von denen, die eine solche Fahrt zum ersten Mal gemacht haben.
Nach einer kurzen Nacht im Holzmindener Bootshaus, fuhren die Jugendlichen am nächsten Tag weiter bis zum Ruderverein Hameln. Mit 52 km war es die längste Strecke der Fahrt und so war es nicht verwunderlich, dass einige abends etwas früher in ihren Schlafsäcken waren, um Kraft für den letzten Streckenabschnitt am Sonntag zu tanken.
Der Sommer zeigte sich noch einmal von seiner besten Seite. Doch an faulenzen war anfangs nicht zu denken. Denn auf den ersten Kilometern des Tages hat die Weser keine Strömung. Erst nach dem Passieren Hamelner Stadtschleuse war die Strömung wieder Freund und Helfer. Schnell legten die Jugendlichen die Boote zu einem Floß zusammen, und machten ein Picknick mitten auf der Weser, bevor es am Ende noch einmal, zumindest ein wenig, sportlich wurde und die Mannschaften in Rinteln über den Doktorsee zum Ziel ihrer Saisonabschlussfahrt ruderten.


Holzmindener Junioren-Doppelzweier erfolgreich auf der Sprintregatta Großauheim

Mit großen Erwartungen reisten die Rennruderer des Ruder-Club Holzminden zur Regatta im hessischen Großauheim an. Die 500 Meter lange Rennstrecke auf dem Main war für alle eine Premiere.
Für das erste Rennen fuhren Dennis Kusak und Frank Grauer im Männerdoppelzweier an den Start. In ihrer Abteilung hatten sie nur einen Gegner aus Offenbach. Bereits bei den ersten Schlägen merkten sie, dass etwas überhaupt nicht stimmt. Das Boot kippte bei jedem Schlag von einer Seite zur anderen. Eines von den Schiedsrichterbooten, die die Rennen begleiten, hat auf dem Rückweg zum Start nicht rechtzeitig abgebremst. Die Heckwelle hat die beiden Holzmindener auf ihrer Startbahn voll erwischt. Diesen Umstand konnten die Gegner nutzen und sich absetzen. Für Dennis und Frank begann eine Aufholjagd, die sie nicht mehr gewinnen konnten. Im Endspurt kamen sie den Offenbachern noch einmal gefährlich nahe, mussten sich allerdings mit einer halben Bootslänge Rückstand geschlagen geben. Der Frust war groß!
Ein tolles Rennen fuhren hingegen Björn Pollmann und Marvin Becker im Juniorendoppelzweier der Altersklasse B. Schon im Juli haben die Beiden ihre Leistungsfähigkeit auf dem Ruhrsprint in Bochum unter Beweis gestellt. Bereits kurz nach dem Start konnten sie die Boote aus Bingen und Mainz hinter sich lassen und einen leichten Vorsprung herausfahren. Im Endspurt versuchten die anderen noch einmal anzugreifen. Doch Marvin und Björn erkannten die Situation rechtzeitig, hielten mit aller Kraft dagegen und konnten dieses Rennen in einer Zeit von 1:41:46 Min. mit einer knappen Bootslänge Vorsprung gewinnen. Mit einer solchen Leistung stieg die Vorfreude auf das zweite Rennen am nächsten Tag. Zusätzliche Gewinnchancen am Sonntag wurden Marvin Becker im Junioren-Einer eingeräumt.

Für Theresa Meier und Carolin Scholle war Großauheim die erste große Regatta. Entsprechend groß war bei den Beiden die Nervosität. Zusammen Mit Marvin Becker und Björn Pollmann stellten sie sich im Junioren Mixed-Doppelvierer ihren Gegnern. Angefeuert von den Ruderkameraden am Ufer, zogen die vier jungen Sportler mit leichtem Rückstand den Endspurt an. Doch sie konnten dem Druck ihrer Gegner nicht standhalten und fielen immer weiter zurück. Für Irritation der Fans am Ufer sorgten die ständigen Steueraufforderungen des Schiedsrichters an das holzmindener Boot. Das Desaster zeigte sich nach dem Anlegen. Das Drahtseil von dem Fußsteuer, mit dem das Boot gelenkt wird, war gerissen. Die Mannschaft musste das Boot mit kräfteraubendem Überziehen auf Kurs halten. Das hat eine Menge Zeit gekostet! Bis 19:00 Uhr mussten Olga Maul und Dennis Kusak im Mixed-Doppelzweier auf ihr Rennen warten. Der lange Regattatag hinterließ seine Spuren. Im Endspurt konnten sich beide leider nicht durchsetzen.

Am nächsten Tag hielt die Pechsträne an. Marvin Becker machten gesundheitliche Probleme zu schaffen. Trainer Jörn Wiedemann musste alle Rennen, unter anderem auch den am Vortag so erfolgreichen Doppelzweier abmelden.
Dennis Kusak startete an diesem Tag im Leichtgewichts Männereiner. Im Gespräch mit seinen Wettstreitern vor dem Start erfuhr er von seinem prominenten Gegner aus dem Profisport, dem Mainzer Christoph Thiem, der zwei Wochen zuvor erst von einem Welt-Cup-Rennen zurückgekehrt ist. Wer das Rennen dominierte, braucht an dieser Stelle sicher nicht erwähnt werden.
Ein weiteres Rennen im Männerdoppelzweier absolvierten Dennis Kusak und Frank Grauer an diesem Tag. Diesmal ohne Behinderungen, fuhren sie ein technisch sauberes Rennen bei vollem Teilnehmerfeld. Von Anfang an konnte sich ein Boot aus Rüsselsheim absetzen und souverän gewinnen. Die übrigen Boote fuhren in einem spannenden Finale dicht hintereinander über die Ziellinie. Die Holzmindener kämpften um Platz 3, mussten sich aber erneut knapp geschlagen geben.
Als Ersatz für Marvin Becker startete Björn Pollmann im Junioren Mixed-Doppelzweier zusammen mit Theresa Meier. Doch ohne vorheriges gemeinsames Training konnten sie das Rennen nicht gewinnen. Ähnlich ging es Frank Grauer und Olga Maul im Masters Mixed-Doppelzweier (Altersklasse 27+). Fast ohne gemeinsames Training fuhren sie ein Rennen mit technischen Fehlern. Das hat Zeit gekostet, was bei fehlenden 1,4 Sekunden zum Sieg mehr als ärgerlich war.

Ein erster Platz hat das Wochenende für den Ruder-Club Holzminden gerettet. Bei insgesamt 10 gefahrenen Rennen ist das jedoch nicht zufrieden stellend. Doch nun gilt es nach vorn zu schauen, denn die nächste Bewährungsprobe steht für die Holzmindener bereits mit der Klüt-Regatta in Hameln an.


Bis nach Berlin und noch ein kleines Stück weiter…

…oder: Wie kommen wir im Ruderboot nach Zernsdorf?

Das Ruderlager in Zernsdorf, dass der Ruder-Club Holzminden jedes Jahr in den Sommerferien veranstaltet, ist schon fast Tradition. Dieses Jahr konnten die holzmindener Ruderer das 10 jährige Fahrtenjubiläum feiern. Doch das war nicht das besondere an dieser Fahrt. Es lag vielmehr daran, das 2 unerschrockene Ruderer, oder besser gesagt ein Ruderer und eine Ruderin, die Anfahrt mit dem Boot bewältigten!
Das Projekt entstand bereits vor 2 Jahren aus einer „Bierlaune“ heraus. Einer der Zernsdorfer fragte, ob die Holzmindener im nächsten Jahr nicht mit dem Boot anreisen wollten. Zuerst gab es großes Gelächter und man fragte sich, ob es denn überhaupt einen direkten Wasserweg von Holzminden bis Zernsdorf gibt.
Uwe Arste, einer der Hauptorganisatoren des Ruderlagers wollte es schließlich genau wissen und präsentierte im letzten Jahr eine ausgearbeitete Route. Die Gesamtstrecke beträgt über 500 km, 400 km davon sind nur stehendes Gewässer ohne jede Strömung!
Im Frühjahr dieses Jahres, als die Anmeldungen für das Ruderlager 2010 ausgegeben wurden, meldeten sich Olga Maul und Dennis Kusak und behaupteten: „Wir rudern dieses Jahr nach Zernsdorf!“ Dies wollte Anfangs niemand glauben, doch schnell begannen die konkreten Planungen.
Beide fingen an für die Fahrt zu trainieren und regelmäßig lange Strecken zu rudern. Im Juni, einen Monat vor der Abfahrt, wurde es dann ernst. Langsam wurde beiden bewusst, was sie sich vorgenommen hatten. Die einzelnen Etappen mussten detailliert geplant werden. Übernachtungsmöglichkeiten in Bootshäusern und auf Zeltplätzen wurden reserviert, und Hindernisse auf der Strecke, wie Schleusen und Wehre mit Hilfe von Gewässerkarten exakt herausgearbeitet.
Auch die Auswahl des Bootes wurde nicht dem Zufall überlassen. Es musste leicht sein, damit man es auch zu zweit aus dem Wasser heben kann und gleichzeitig robust, denn ein Schaden am Boot würde im Zweifel das Ende der Fahrt bedeuten. Nach einigen Probefahrten entschieden sich Olga und Dennis für die „Aller“, einem gesteuerten Gig-Doppelzweier mit einem stabilen Rumpf aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Ein Problem blieb jedoch: Sie hatten keinen Steuermann. Sie improvisierten und konstruierten das Steuer der Aller so um, dass es von einem Ruderplatz aus mit dem Fuß bedient werden konnte.

Am 14.07. gab es schließlich kein Zurück mehr. Das Boot wurde am frühen Morgen am holzmindener Steg zu Wasser gelassen und mit dem Gepäck, verstaut in wasserdichten Taschen, beladen. Um 7:30 Uhr legten die beiden Abenteurer ab und begaben sich, weserabwärts mit Kurs Hameln, auf die bisher wohl größte Herausforderung ihres Lebens. Bei gutem Wetter kamen sie zügig voran und hatten bereits am frühen Nachmittag das Etappenziel am Ruderverein Weser-Hameln erreicht. Das Boot lief gut und die selbstgebaute Steueranlage funktionierte einwandfrei. Lediglich die Rollsitze erwiesen sich als äußerst unbequem.

Am zweiten Tag stand mit 70 km die längste Etappe der Tour an. Ein letztes Mal mit Hilfe der Weserströmung sollte das eigentlich kein Problem darstellen. Doch ein bisweilen stürmischer Gegenwind machte die Fahrt zur einer echten Qual. Darüber halfen weder die abwechslungsreiche Landschaft, noch die Passage der Porta-Westfalica hinweg. Völlig erschöpft erreichten sie Minden. Tag 3 war die erste Etappe auf dem Mittellandkanal. Der Kanal wird in Minden mit einem Aquädukt über die Weser geführt. Um ihn zu erreichen musste das Boot erstmals umgetragen werden. Auf dem mitgebrachten Bootswagen zogen und schoben sie das Boot mit aller Kraft einen steilen Schotterweg hinauf zum Kanal. „Wer das gebaut hat, hat noch nie ein Ruderboot gesehen!“ fluchten beide in ihrem abendlichen Tagebuchbericht, den sie täglich an ihre Kameraden nach Holzminden schickten. Nach den ersten Kilometern auf dem Mittellandkanal waren Olga und Dennis sehr zufrieden. Es ging gut voran. Doch die große Hitze und zunehmender Wellengang durch die Berufsschifffahrt machten die Bedingungen immer schwieriger. Erst nach 10 Stunden im Boot erreichten sie das Tagesziel in Stöcken.

Die nächsten drei Tage wurden sie von der Monotonie des Mittellandkanals begleitet. Die Fahrt führte sie über Peine und Wolfsburg bis nach Haldensleben.
An siebten und letzten Tag auf dem Mittellandkanal wartete das größte Hindernis der gesamten Reise: Die Trogstrecke über die Elbe. Dieses 2,5 Kilometer lange Teilstück darf von Sportbooten nur mit einer Sondergenehmigung befahren werden, die vom Wasser- und Schifffahrtsamt, trotz intensiver Bemühungen vor der Abreise, leider nicht ausgestellt wurde. So musste das Boot samt Gepäck über die gesamte Distanz auf dem Landweg mit dem kleinen Bootswagen transportiert werden. Das Einsetzen des Bootes am Ende der Trogstrecke war besonders kniffelig. Es musste über eine sehr hohe Uferkante ins Wasser gelassen werden. Gut das dort ein Helfer zur Stelle war, der sich auch in weiterer Hinsicht als absoluter Glücksfall erwies. Es war nämlich der Schleusenwärter der Schleuse Hohenwarte, ein paar Kilometer weiter. Auch diese Schleuse, mit einem beeindruckenden Hub von 19 Metern, ist normalerweise für Sportboote gesperrt. Der freundliche Schleusenwärter hatte jedoch ein Einsehen und machte eine Ausnahme. Zusammen mit den großen Frachtschiffen durften sie in die gigantische Schleuse einfahren und ersparten sich so ein weiteres quälendes Umtragen.

Geschafft! Der Mittellandkanal lag hinter ihnen. Mittlerweile zehrten die Strapazen der vergangenen Tage an den Kräften und vor allen Dingen am „Sitzfleisch“. Jede Minute auf den harten Rollsitzen bereitete Schmerzen und auch die Hände machten sich bei jedem Ruderschlag bemerkbar. Nur die Landschaft bot wieder mehr Abwechselung. Über den Elbe-Havel-Kanal nahmen sie am 8. Tag Kurs auf den Plauer See. An Tag 9 ruderten sie bis Ketzin. Da es auf diesem Stück keine feste Übernachtungsmöglichkeit gab, mussten sie sich einen geeigneten Ort suchen, um ihr Zelt aufzuschlagen. Bereits unterwegs wurden sie auf das heranziehende Unwetter aufmerksam gemacht. Kurzfristig entschieden sie sich die Etappe vorzeitig zu beenden. Bei Gewitter, Sturmböen und heftigem Regen mussten sie eine schlaflose Nacht im Zelt ausharren. An Erholung war nicht zu denken.

„Endlich Berlin!“ hieß es am 10. Tag. Die Gewässer bei Berlin teilen sich in viele Kanäle und Seen. Die Gewässerkarte lag daher immer griffbereit, denn nichts wäre nach den Anstrengungen der vergangenen Tage schlimmer gewesen, als nach einigen Kilometern zu merken, dass man falsch abgebogen ist und wieder zurück muss.
Ohne sich zu verfahren, kamen sie bei ihrem Übernachtungsort, der Rudergesellschaft „Wiking“ an. Euphorie machte sich breit denn zwischen ihnen und dem lang ersehnten Ziel, Zernsdorf, lagen nur noch 30 Kilometer.
Am nächsten Tag ließen sie sich Zeit und frühstückten ausgiebig, bevor sie ins Boot stiegen. Die letzten Kräfte wurden mobilisiert. Sie hatten sogar so viel Energie, dass sie „ihre Aller“ mit einem Rennboot verwechselten und auf der berühmten Regattastrecke in Berlin-Grünau die 2000m-Distanz ruderten, wenn auch die erzielte Zeit sicher nicht für die Weltspitze gereicht hat. Nach einem letzen Umtragen an der Schleuse „Neue Mühle“ ruderten sie die finalen zwei Kilometer auf der Dahme. Schon von weitem konnten sie ihre Freunde und Vereinskameraden, mit einem großen Transparent in der Hand, sehen und hören.
Überglücklich legten Olga Maul und Dennis Kusak nach 11 Tagen und 524 geruderten Kilometern am Steg in Zernsdorf an und konnten ihren „Siegerpokal“ von den applaudierenden Fans in Empfang nehmen. Sie hatten das geschafft, was Ihnen anfangs niemand zugetraut hatte. Das Ruderlager 2010 in Zernsdorf konnte beginnen!


524 km von Holzminden bis Zernsdorf? - Werden sie es schaffen?

Dennis Kusak und Olga Maul verwirklichen eine Wanderfahrt, an dessen Umsetzung niemand geglaubt hat. Sie rudern von Holzminden bis nach Zernsdorf (bei Berlin). In den folgenden Tagen können Sie hier nachlesen wie es den beiden auf ihrer Fahrt ergeht und was sie so erleben.
Jeden Abend schreiben Dennis und Olga über ihr i-Phone einen kleinen Bericht und senden ihn mit Bildern an unseren Webmaster, der ihn dann auf dieser Seite online stellt. So können sie mit verfolgen, wo die Beiden sich befinden und welche Hürden sie zu überwinden haben. Schon jetzt sind Probleme aufgetreten, wie die Elbüberquerung auf dem Mittellandkanal oder fehlende Übernachtungsmöglichkeiten, aber dazu später.

Die Grundidee stammte von Uwe Arste, der von Holzminden bis Zernsdorf rudern wollten. Somit hat er die Strecke ausgearbeitet und festgestellt, dass die Umsetzung möglich ist, bei einer Strecke von ca. 524 km. Es begannen schon letztes Jahr die Planungen,....

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Die Ruderer des RC-Holzminden machen sich fit für den Sommer

Zieht Euch warm an. Das war diesmal keine Warnung an die Gegner, sondern ein gut gemeinter Ratschlag von Trainer Jörn Wiedemann. Denn so warm wie es seit einigen Tagen ist, war es beim diesjährigen Trainingslager des Ruder-Club Holzminden am Schiedersee lange nicht. Vier Tage verbrachten die Jugendlichen und Erwachsenen beim RV-Schieder. Bei Temperaturen um die 10 °C kamen die Sportler nur bei den drei täglichen Trainingseinheiten ins Schwitzen.
Bereits vor dem Frühstück stand Joggen oder 12 Kilometer Rudern zum „Wachwerden“ auf dem Programm. Bis zu 40 Kilometer absolvierten die Teilnehmer an einem Tag. Neben Kraft und Ausdauer bildete die Rudertechnik einen Schwerpunkt. Bei detaillierten Videoanalysen filterte Jörn Wiedemann auch die kleinsten Fehler heraus und gab Tips zur Verbesserung, die unmittelbar umgesetzt werden konnten.
Spaß hat das Trainingslager allen gemacht und sogar die Sonne ließ sich am letzten Tag blicken, als die Ruderer erschöpft ihre letzte Runde auf dem See drehten. Nun gilt es das Training auf der Weser zu intensivieren, damit auch dieses Jahr bei den Regatten im Sommer und Herbst wieder Erfolge gefeiert werden können.


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